Absud abgezogen, mit dem vorigen Absud in ein flaiches, weites Gefäß gegossen und beides so lang durchSieden verdunstet, bis man sieht, daß die nach demVerdunsten übrigbleibende Flüßigkeit, zu den drei Quartder vorhin erwähnten eßigsauren Thonbeitze und zu el<ner gehörigen Menge Gummi oder einem andern Veredickungsmittel gethan, in der ganzen Masse nicht mehrals drei Gallonen Farbeflüßigkeit geben wird. Besserist es jedoch, die essigsaure Thonbeitze nicht eher zuzu»setzen, bis der Absud der Quercitronriude so weit ab«geküblt ist, daß er nur noch etwas mehr als blutwarmist. Hat man nun die Farbbrühe und die Beitze durchUmrühren wohl untereinander vermischt, so wird dasGanze, wenn die Farbe zum Malen mit dem Pinselbestimmt ist, mit Senegal, oder arabischem Gummiverdickt. Zum Drucken hingegen pflegt man sie mitStärke oder Kraftmehl zu verdicken.
Wenn man Gummi zum Verdicken gebraucht,dann ist es zweckmäßig, dasselbe vorher nur in so vielWasser, ats durchaus nöthig ist, aufzulösen, um nichtdurch eine größere Menge Wassers die Mischung überden Derrag von drei Gallonen zu vermehren, für wet«che die hier vorgeschriebenen Verhältnisse von Querecitronrinde und eßigsaurer Thonbeitze ganz zureichenwerden, aber nicht für mehr, ohne die Farbe einiger«maßen zu schwächen. Aus diesem Grunde ist zu rarthen, den Absud etwas mehr, als nöthig zu seynscheint, verdunsten zu lassen, weil man, wenn er mitden andern Zuthaten vermischt wird und das Ganzeweniger als drei Gallonen ausmacht, das Fehlende so»gleich durch etwas warmes Wasser ersetzen kann.