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nehmlich den Färbestoff in Wasser, was nur mittei-
das Maucrwerk ist gut verwahrt, zumal an dem GewLl»be. Mau bringt auf den Seiten Oeffnungen an, indemman Ziegeln herausnimmt, welche ausdrücklich beweglichgemacht sind, und welche den Seiteumaueru ein gestreif-tes Ansehen geben. Durch diese Ocffnungen dringt dieWärme nach Außen, während der Rauch «in Gewölbe hin-zieht und sich in den Rauchfang bcgicbt. Auf jeder Seitedes Ofens errichtet man zwei äußere Manern, welche dasganze Gebäude, vvm Feucrheerde an, bis zum Rauchfangumfassen, um die Wärme einzuschließen. Oberhalb dieserMauern sind hölzerne Röste (Rahmen von Zimmerholz)angebracht, welche eine Art von Dach bilden; sie sind miteinem sehr engen härenen Tuche überzogen, welches be-stimmt ist, den auf obige Art zubereiteten Krapp zn tra-gen , und ihn vollends auszutrocknen. Dieses Haartuchläßt die Wärme durchspielen, welche auf die Wurzelnwirkt, und sie ganz austrocknet; es werde» 24 Stundenzu dieser Arbeit erfordert. Die metallenen. Ucbcrzüge(Siebwande), welche die Holländer nicht kennen, würdenbesser seyn, als das Haartuch. Wenn diese Verrichtungzu Ende ist, so muß der Krapp unter den Stampfer ge-bracht werden.
Gemeiniglich wird das Pochwerk (Pocher), welcheszur Zerstampfung des Krappes dient, entweder in derNähe des Trockenhauses oder des Ofens, oder gleich inder Gegend des Tennens oder der Scheune, wo man ihnim Schatten trocknet, angelegt. Jedoch ist es besser, manlegt es ferne von den ander» Werkstätten an, weil eS nurzu leicht geschehen kann, daß die zarten Krappstäubchen,welche beim Stampfen weit umherfliegen, Feuer fangen;zumal wenn man bedenkt, daß man nur des Nachts undbeim Schein einer Lampe stampft. Der Stampftrvg istvon Eichenholz; er hat eine Länge von 10- Fuß, ist 35Zoll dick und im Ganzen 39 Zoll von Außen breit.. Die