Band 
Zweiter Band.
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mäßig warm ist, auszieht; denn der bräunlich, gelö«

Qeffnunz, worein die Stampfen fallen, ist nur 7 Schuhe5 Aoil laug, hat oben eine Breite von 2 Schuhen, undunten von iz Zoll innerhalb; die Tiefe des Troges ist19 Aoll, der Boden mit eisernen Bändern und Reifen gutvereinigt , und der ganze Trog ruhet auf einem derbenMauerwerke von Backsteinen. In diesen Trog schüttetman den Krapp, den nian stampfen will. Während derBelrandlung ist der Arbeiter besorgt, den Krapp von Zeitzu Jett mit einer Schaufel umzurühren, um die Wurzelnimmer unter die Stampfen zu bringen. Neben diesenStampfen befinden sich vier-Kästen, welche bestimmt sind,den gestampften und gesiebten Krapp nach dem Rang sei»ver Güte aufzunehmen. Die Natur und Eigenschaftendieser verschiedenen Krappartcn, wenn sie gesiebt sind,werden nach gewisse« von der Regierung festgesetzten Vor«schuften bestimmt.

Die erste ist diejenige, welche die Holländer Gnbe-roofder nennen: diese besteht aus dcui Marke der Wur-zeln , wovon die Schale und das kleine Wurzelwerk abge-sondert ist. Man wählt hiezu die schönsten und vvrsichtiggctrvcknctcn Wurzeln, daher auch diese Sorte die beste undtheuerste ist. Sie wird in Fässern jedes zu 9 bis 1200Pfund eingepreßt; ehemals packte man sie in Ballen.2tcns Der Twee « n tea. Während dem Stampfen zer-brechen die schlechtere Theile des Krappes, so wie auch dieRinde zuerst. Run siebt man ihn auf der Stelle, es ge-hen also auch diese Theilchen zuerst durch das Sieb, unddie Bessern, welche der Wirkung des Stampscns wider-standen haben, bleiben in dem Siebe übrig. Diese bringtman sogleich wieder unter den Pochcr; und da nach derErfahrung nicht mehr als ein Drittel ron der ersten Gütezu ungefähr ; von der höchste» Feinheit genommen wird,so ersetzt dieses Gemisch die schlechten Wirkungen der er-sten; und daher kömmt die Benennung 2 zu l, welche