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n) Oraniengclb erscheint die Farbe, wenn der Auf-guß mit Alaunausiösung bereitet worden. Kali schlägteinen duukclbrauurothcu Lak daraus nieder.
o) Eßigfaure Blepaustösung bildet in dem wäßrigenKrappausguß einen bräunlicht - rothen Nicderschlag.Salpetersäure^ Quecksilber einen braun - purpurfarbenen.Schwefelsaures' Eisen einen schönen braunen, und schwe-felsaures Mangan einen bräunlicht - purpurrvtycn Nie»d erschlag.
Ferner lassen sich noch folgende chemische Eigenschaftenund Verhalten des Krapps zur nähern Kenntniß desselbenanreihen:
1) Merime, ein französischer Maler, trennte dasDäntcbcn, welches die Krappwurzel als Rinde umgicbt,von dem Marke und den holzigen Theilen, und erhielt,wie D ertheilet berichtet, aus beiden einen Lak, der,in Rücksicht seines Glanzes, dem Karmin nicht allein na-he kam, sondern denselben an Dauerhaftigkeit bei weitemnoch übertraf. Mcrime weichte und wusch den Krapperst recht wohl im Wasser aus, wodurch der größere Theildes fahlen Pigments weggeschafft wurde.' Aus dem holzi-gen Theil erhielt er ein reichlicheres Produkt als aus derRinde. Sein Verfahren besteht darin, daß er den Krappzuvor einweichte, und ihn mit schwacher schwefelsaurerThvncrdcaustvsung digerirte, hernach das ausgezogene Pig,ruent mit einem alkalischen Salze niederschlug.
2) Die orydirte Salzsäure in einer gehörigen Mengeangewendet, um das rothe Pigment in einem Krappauf-gusse zu zerstören, und dem Gelben zu nähern, bildeteinen geringen, sehr blaßgclbcn Nicderschlag. Das über-fiehendc Fluidum ist durchsichtig und behalt eine mehr oderweniger dunkclgrünlichtgelbc Farbe, welche von der Mengeund Stärke der orpdirten Salzsäure abhängig ist.
3) Man braucht gerade doppelt so viel von dervrvdirten Salzsäure, um die Farbe des Krappaufguffcs zuzerstören, als bei einem Aufgüsse von eben so viel Eam-