be Schadxn zufügte. Denn da das Türkisch /Roth,»bgleich auf Alaunhaltige Basis gefärbt, durch einesolche Reinigung oder Trennung an Lebhaftigkeit undSchönheit dem feinsten Cochenille» Scharlach , das aufeine Zinnbasis gefärbt worden, nahe gebracht werdenkann, so hat man Grund zu schließen, daß bei An,Wendung der letztern Basis eine Farbe, trefflicher alsselbst der beste Scharlach, mittelst einer solchen Reini,gung erzielt werden könnte. 77 ) Aber unglücklicher
77) Die Darstellung eines wahren Scharlachs auf Wolle,blos durch Krapp und den gehörigen Basen hervorgebracht,war bisher noch immer das größte Problem in der Wol-lenfärbcrei, weil man es früher als eine abgemachte Sa-che angesehen hatte, daß in dem Krapp kein solches Pig-ment enthalten scye, durch das man diese schöne Farbegewinnen könne. Späterhin, als man in den Kattundru»ckereien mit dem Beleben der Krappfarben bekannterwurde, wurde auch die Mnthmaffung rege, daß dochauch auf den Wvllcnzeugen mit dem Pigment des Krappeben so schöne Farben, wie auf der Baumwolle, erzeugtwerden konnten; indessen war man über die Wahl der da-zu gehörigen Mittel oder Basen, welche diese schöne Far-be auf der Wolle hervorbringen, verlegen, weil man desfehlerhaften Verfahrens wegen mit den Mitteln, welchediese Farbe ausschließlich hervorbringen können, dieselbennicht hervorbrachte, und zu ihrer Hervorbringung keineVeränderung in der Anwendung versucht wurde. Wäreman mit abweichenden Versuchen mit Beharrlichkeit zuWerke gegangen, so würde man schon längst Scharlach,mittelst Krapp erzeugt haben, das jenem mit Cochenilleerzeugtem an Lüster nicht nur nichts nachgegeben, sonderndasselbe auch in der Haltbarkeit bei weitem übertreffenhaben würde. Von der Wichtigkeit der Sache sehr leb-haft überzeugt, hat die Loaiclast ä'encour-igement zu