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Zweiter Band.
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Weise isi die Anwendung der Zinnbasts weder anfLeinen noch Baumwolle thunlich, weil nur wenig Vcr,wandkschaft zwischen ihnen und dem Zinnoxyd besteht;und wird diese Anwendung bei Schaafwolle gemacht,so können die Mittel, durch welche die Krappfarbe aufBaumwolle hinrendrein gereiniget wird, nicht angeewendet werden, ohne die Schaafwolle zu zerstören,wie dieß unlängst bemerkt worden ist.

Die Verwandtschaft des Krapps znr Schaafwolleist so groß, daß, wenn beide in Wasser gethan und ei,

Paris auf die Entdeckung dieses Geheimnisses einen Preißveu 6000 Francs gesetzt, der höchste, der je von der Ge-sellschaft ausgesetzt wurde. In deü Annales des arts etmanufact. T. 46. p. 35. fg. wird angezeigt, „daß ein ge-wisser Gvnin aus Lyon dahin gelangt sey, den Scharlachauf das vollkommenste, blos aus dem Krapp darzustellen.In der Sitzung der Societät am »y. August 1812 wäre»von ihm gefärbte Woll- und Tuchproben ausgelegt, dieallgemeine Bewunderung erregte». Gonin wollte sichaber nicht dazu verstehen, seine Entdeckung bekannt zuniachen. Er glaubte (und, wie wir glauben, mit Recht),der Preiß von 6000 Francs stehe mit den Auslagen , dieer, um zu einer strichen wichtigen Entdeckung zu gelangen.,hatte machen müssen, und mit dem Nutzen, den sie demausschließliche» Besitzer bringen müsse, in keinem Verhalt»»riß. Merime, der Sekrctair der Gesellschaft, war hier-über seiner Meinung, und glaubte noch, man könne dasVerfahren, Indiz aus Waid zu bereiten, und Zucker ausMunkelrüben und andern Pflanzen zu ziehen, immerhinzur größter» Publizität gelangen lassen , weil die Nachbarnkein Interesse dabei hätten, sich dieser Entdeckungen, dieihnen unnütz sind, zu bemächtigen; aber sie zu lehren,wie r»an die Scharlachfärbcrei dauerhafter und weit wohl»feiler machen könne, würde höchst thöricht seyn!