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denkt, und von der Tiefe oder Fülle der bezwecktenFarben ab. 79 ) Wenn man volle dunkelrothe Farbenhervorbringen will, so ist es am Besten, nur dieHälfte des Krapps auf einmal anzuwenden, undmit der andern Hälfte die Operation zu wiederholen,um der Veränderung und Verschlechterung vorzubemgen, welche die Krappfarbe erleidet, wenn sie länger
dieser Methode behandelte Bleichwaare, sowohl im Krapp-Lade , den andern Farbebädern, als auch vorzüglich beidem Artikel Lapis alles leistet, was man zu erwarten be-rechtigt ist.
79) In der Kattunbruckcrei ist in vielen Fällen, zur ErzielungwünschenSwerther Resultate, die Anwendung mehrererSorten von Krapp zum Färben vorzuziehen, die Wahl derGattungen und der quantitativen Verhältnisse jeder dersel-ben hängt aber zum Theil vvu dem Fabrikat und den ver-schiedenen mit Krapp erzeugten Farben selbst ab. Bei denmehrfach rothen Farbenüau^en ist es durch vielseitige Be-obachtungen im Großen zur Gewißheit gekommen, daß dieauf eine Färbeflotte verwendete Quantität Krapp ein leb«hafteres und schöneres Resultat gewährte, wenn mehrereSorten Krapp in einem angegebenen Verhältniß in Ge-brauch gesetzt wurden; z. B. r Theil holländischer Krapp,i Theil französischer und i Theil rheinischer oder deutscherKrapp. Ein guter Erfolg ist schon zu gewahren, wennman in der Färberei, wo man jene drei verschiedenen Sorg-ten gerade nicht vorräthig hat, zwei oder drei verschiedenefeine, mittlere und geringere Sorten von einem Landeuntereinander in Anwendung bringt. So wenig einleuch-tend dieser Vorschlag für den Augenblick erscheint, somerkwürdig zeigt er sich bei der Anwendung im Großen inseiner Wirkung. Uebrigeus bleibt es ciue entschiedeneWahrheit, daß man nur von feinen Sorten Krapp sehrschöne und feurige Nüanzen von Roth erhalten kann.