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Zweiter Band.
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Es ist seit einigen Jahren thnnlich befunden wor-den, aus Krapp auf Kattun Rosen, oder Nelken,färbe zu erzeugen, wenn man eine reichliche PortionKleyen dazu nimmt, welche durch ihre SäuerlichkeitLas Ausziehen des bräunlich < gelben Theils aus demKrapp - Färbestoffe und dessen Anlegen auf den Kattunin einem hohen Grad verhindern; eine Wirkung, diejener gleicht, welche durch Weinsteinsäure beim Färbenvon Schaafwolle oder Wollenruch, wie ich oben be,merkte, hervorgebracht wird. Diese Anwendung derKleyen wurde kürzlich von einem Tagarbeiter in einerKattundrnckerei, Namens Growse, entdeckt/und diedadurch erhaltene Farbe wurde Growses Nelken»färbe genannt. ss ) Seine Verfahrungsart (welche

schlagen des Krapppigments in den weißen Grnnd be-trächtlich abzuhalten. Letztere Eigenschaft möchte wohl,wie wir bereits schon anführten, der in dem Sumach ent-haltenen Gallussäure zuzuschreiben seyn z indem die Gall-apfel, welche diese Säure in einer noch großem Quantitätenthalten, diese Eigenschaft i» einem noch höher» Gradeäußern, allein bei manchem Fabrikanten, der Trübung derFarbe wegen, nicht in Anwendung gesetzt werden können.

85) Gewiß noch vor jener Erfindung in England hat unserdeutscher Landsmann Vogler schon die Bemerkung ge-macht, daß, wenn man dem Krappbade eine angemessenePortion Kleyen zusetze, die Farbe Heller, aber überaus an-genehm zum Vorschein komme. Da dieser Vorschlag inunseren Kaktundruckercien unbeachtet blieb, so waren dieEngländer freilich die ersten, welche Fabrikate von dieserhellrothen oder Nclkenfarbe z» Markte brachten.Vogler theilte zu gleicher Zeit noch folgende Beobachtun-gen mit:

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