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gebraucht. Die zweigradige Lauge wird die schwacheTarillafiüßigkeit, die andere die starke genannt.
Man löse die Perlasche in zehn Eymern (pails)süßen Wassers (wovon jeder vier Gallonen 97 ) ent,hält) und den Kalk in vierzehn Eymern auf.
Man lasse alle diese Flüßigkeiten stehen, bis sievollkommen klar werden, sodann mische man zehn Ey-wer von jeder. 9 ^)
In dieser Mischung siede man die Baumwolle fünfStunden lang, wasche sie dann in fließendem Wasseraus und trockne sie.
Bemerkung. Zu Rvuen sind zwei Opcrations tWege beim Türkischrothfärben üblich; der eine heißtder graue (!a lmrche en gris) , der andere der gelbe(la marchc en saune.). Bei dem erstern bekomnit dieBaumwolle nach dem Alaunen kein Oel mehr, sonderngeht in den Färbekesscl mit jener grauen Farbe ange,than, die eine natürliche Folge ihrer Befeuchtung miteiner Verbindung von Alaun und Galläpfeln ist. Beidem gelben Wege hingegen wird die Baumwolle nachdem Alaunen nochmal in die ölichten Mischungen oderTunken eingetaucht, wovon nachher die Rede seyn soll.
97 ) Ein Eymer oder Pail enthält demnach sechzehn französi-sche Litres, oder etwas mehr als iz Maß Vaierisch.
98) Hier muß noch bemerkt werden, daß man die zusammen-gemischten Flüßigkeiten, welche sich, wen» sie miteinandervermengt werben, wieder trüben, durch Stehen abklärenlassen muß, und daß man dann blos die klare Lauge an-wendet