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Zweiter Band.
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und wodurch dieselbe eine gelbe Farbe erhält. 99 ) Aufgrauem Wege kann man entweder fünfzehn oder neun«zehn Tunken machen, und auf gelbem zwanzig. Erste«rcr hat sehr viele Aehnlichkeit mit dem Verfahren desHerrn Pavillon, und ihn will ich vorzüglich mit letz«lerem vergleichen, auch bei Gelegenheit über den gel,den Weg einige Bemerkungen anführen.

Zu Rouen wird die erste oder Reinig»ngs«Operation (de crusage) mit einer sehr schwachenLauge oder Soda vorgenommen, die nach dem Hydro«oder Aräometer von Beaums nur einen Grad hat; mannimmt > 5 o Gallonen auf 190 Pfund Baumwolle, laßtsie sechs Stunden lang darin sieden, dann abtropfen,wäscht sie hierauf in fließendem Wasser aus, und trock,net sie endlich. Diese Operation hat den Zweck, dieBaumwolle von allen unreinen und fremdartigen Slvf«fen zu befreien, nicht aber den: Wirkungen hervor,zubringen, wie das Bleichen durch Auslegen auf demGrase, von welchem man noch unlängst glaubte, daßes der Dauerhaftigkeit der darauf zu färbenden FarbenEintrag thue. 100 )

99) Dieses Nachbeitzen mit der ölig - seifigen Flüßigkeit wirdin den deutschen Rothfärbereien, wo dieses (nicht cmpfeh-lungswürdige) Verfahren noch üblich ist, das Ucber-bethen genannt.

100 ) Diese- Aussieben der Vanmwvlle in einer schwachenLauge, bezweckt, außer der angeführten Reinigung, nochdie Disposition, sie für die darauf folgenden Leihen em-pfänglicher zu machen.