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Zweiter Band.
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Fünftes Geschäft; erste Alauntunke.

Man löse s5 Pfund römischen Alaun in vierzehnEymern (pails) warmen Wassers, ohne es sieden zulassen, auf, schäume.die Flüßigkeit wohl ab, gebe zweiEymer starkes Varilla > Wasser hinzu, und lasse es ab,kühlen, bis es lauwarm wird. Sodann tauche mandie Baumwolle ein, drücke sie Strähn für Strähn nie-der, lasse sie 24 Stunden lang eingetaucht, ringe siegleichförmig aus, und trockne sie dann, ohne sie zu wa,schcn.

Bemerkung. Zu Rouen werden gewöhnlich 3ooder 35 Pfunde des reinsten Alaun zu dieser Tunke mitbloß sieben Eymern warmen Wassers verwendet,und wenn der Alaun aufgelöst worden, giebt mannur zwei Gallonen viergrädige Sodalauge hinzu.Doch, wenn diese Verhältnisse angewendet werden,unterwirft man die Baumwolle keiner zweiten Alaun,tunke, die Herr Papillon als sechstes Geschäft vor,schreibt.

Bisweilen werden jedoch zu Rotten zwei Tunkenmit den Alaunbeitzen vorgenommen, und in diesemFalle werden zwanzig Pfund Alaun für die erste, undfünfzehn Pfund für die zweite ausgelöst; zwischen bei,den läßt man einen Zwischenraum von zwei Tagen,während welchen die Baumwolle ihre Feuchtigkeit be,halten soll, nachdem die erste Tunke nur leicht ausge,rungen wurde; jedoch muß sie, bevor sie in die zweitekommt, wohl getrocknet werden.

Sechstes Geschäft; zweite Alauntunke.

Sie wird mit allen Umständen, wie die vorherge,hende, vollbracht, nur wird die Baumwolle, wenn sie