mehr in das Rosen rot he fallen zu machen, undzugleich seine Lebhaftigkeit zu erhöhen.
Zum Behufe dieser Operation lösen sie auf hun«dert Pfund Baumwolle in Einhundert fünf und vierzigGallonen Wasser sechzehn bis achtzehn Pfund weißeSeife auf; und sobald als die Flüßigkeit zu sieden be»ginnt, setzen sie anderthalb bis zwei Pfund crystallisir«tes salzsaures Zinn (wie ich im ersten Theile Seite 555erwähnte) hinzu, welches vorher in zwei Quart Was«ser aufgelöst und mit acht Unzen einfachem Scheide«wasser vermischt worden war. Nachdem sie diese Mi«schung durch die ganze siedende Seifenauflösung mit«telst Umrühren gleichförmig vertheilt haben, wird dieBaumwolle in dieselbe gethan, und mit derselben Vor«ficht, wie bei der Glänzungsoperanon, gesotten, bis diegewünschte Wirkung erfolgt, was man durch öfteresNachsehen entdecken mnß. Man muß Sorge tragen,nicht mehr Salpetersäure oder Scheidewasser anzuwen«den, als hier vorgeschrieben worden, sonst würden dieseSäuren die Seife zersetzen, eine Trennung des Oels be«wirken, und dieses auf die Oberfläche der Flüßigkeidsteigen machen.
Herr Vitalis vermuthet, daß durch diese Opera«tkon eine metallische Seife gebildet werde, indem dasZinnvxyd, wie er glaubt, durch die Soda aufgelöstwird.
Daß eine Zinnauflösung, auf diese Art angewendet,zur Lebhaftigkeit der Farbe etwas beitrage, ist sehrwahrscheinlich, da ich ihre Wirkungen auf das Krapp,roth gesehen habe. Doch bin ich überzeugt, daß jeneAuflösung nichts zur Fixirung der Farbe auf Baumwol«le beitragen- könne, ausgenommen die Natur der letz«