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welches aus den eben geschilderten Operationen sich er,giebt. Wirklich ist die Festigkeit des Turkischroth, wennes gut gefärbt ist, so groß, daß Personen, die sichmit Färben desselben beschäftigten, mich versichert ha,den, daß ihre Farben ein sechs und dreißig ständigesSieden mit Seife ohne Nachtheil vertragen können. *)Außer den von Herrn Papillon vorgeschriebenenOperationen nehmen sie zu Rouen noch eine anderevor, die sie rosige nennen; ihr Zweck ist, das Rothe
*) Die vorhergehenden Operationen stimmen beinahe ganzmit jenen überei», welche in Thessalien und andern Thei-len von Griechenland üblich sind, nach der Beschreibungdavon zu urtheilen, welche in Beaujour’s Commcrcede la Grcce ( S. 18 ° sg.) und in dem Aufsähe deS Hrn.Felix (Annales de Obimic. Tötn. XXXI. 195.)enthalten ist. Jedoch wird dort die Reinigung durch eineLauge von Holzasche und Soda, die durch Kalk kaustischgemacht wird, bewirkt. Die graue Tunke besteht inGriechenland aus einer Lauge von Soda, die mit Schaaf-mist und mit der Flüßigkeit verbunden ist, die man beiden Schaafen oder andern wiederkäuenden Thieren in derzweiten Magenhöhlung sinket, und wozu Olivenöl kommt.Diese Tunke wird aber vier - oder fünfmal nach einanderjedesmal nach vorhergehender Trocknung angewendet, unddiese wiederholten Anwendungen der grauen Tunke er-setzen daselbst die weiße. Nachdem man auf die ge-wöhnliche Art die l^allustunke gebraucht hat, wird dieAlauntunke zweimal, nach einem Zwischcnraum vonzwei Tagen, angewendet, und in dieser Tunke ist dieAlaunauflösung zum Theil durch Soda ncutralisirt. Ge-färbt wird mit Krapp aus der Levante, der mit Schaafs-blut vermischt ist. Hierauf wird die GlänzungSopcrationoder Avivage vorgenommen, indem man die gefärbteBaumwolle mit einer schwachen Lauge von Soda siedet.