Band 
Zweiter Band.
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oder feine Oel (leibt nicht im Zustande fester Verbi«,düng mit der Soda, wenn nicht die Lauge einen sohohen Grad von Starke hat, dasi sie bei den nachfol,genden Operationen sich schädlich berveistk. Das letztereO«l hingegen bildet eine Lichtere und dauerhaftere Ver«bindung, und erfordert bloß eine schwache Lauge voneinem oder zwei Graden.

„Man wird die Nothwendigkeit: eine vollkommen«e und innige Verbindung zwischen dem Oel und derSodalauge hervorzubringen, leicht einsehen, wenn manerwägt, daß die Lauge nur zum Theilen, zum Per,dünnen, und um das Oel gleichförmig auf alle Theileder Baumwolle zu bringen, gebraucht wird; daß da,her, wenn das Oel nicht wohl vermischt ist, dieBaumwolle, die man durch diese Mischung zieht, dasOel nur ungleich annehmen, und die Farbe nur wenigGleichheit zeigen wird. Daher kommt es, daß der Ar«heiter das ganze Geheimniß einer schönen gleichen undstarken Farbe in die Wahl eines guten Oelcs und ei,«er tauglichen Soda setzr; dem Zufolge wird es besserseyn, daß das Oel im Uebermaaße als im bloßen

Erfolge zum Türkischrothfärben anwenden. Es scheintdemnach, daß thierisches Oel oder Fett den hier vor-gesetzten Zwecken eben sowohl entspreche, als das Pflan-zenöl. Der wichtigste Umstand scheint zu seyn , daß niandie sogenannten trocknenden Oele, wie daS von Lein-saamen, nicht anwende; denn von letztere» behauptetman, daß cS die Farbe einigermaßen schwärze, vermuth-lich indem eS Sauerstoff verschluckt. Diese Eigenschaftscheint Ursache gewesen zu seyn, daß man eS zur Verbes-serung der schwarzen auf Baumwolle gefärbten Farbe an-gewendet hat.