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Maaße absoluter Sättigung angewendet werde; dennim letzteren Falle wird es bei dem nachfolgenden Wasscheu oder Reinigen die Baumwolle verlassen, ohne derFarbe den geringsten Vortheil zu gewähren. 110 j
„Wenn
jio) Das Gesagte von dem Oele hat allerdings seine Richtig-keit. Sollte man aber in die Nothwendigkeit gesetzt wer-den, aus Mangel eines schleimigten Oeles sich des feinenOeles bedienen zu müssen, so kann man, um das seineOel mit einer schwachen Soda oder kalischen Lauge in einemilchigte Flüßigkeit zu bilden, ohne daß man eine stärkereLauge anwenden müßte, demselben eine Quantität einesaus öligtem Saamen ausgezogenen Pflanzcnschlcimes zu-setzen. So wird der Schleim, den man aus einem PfundLeillsaamen (Linum usitatissimum, Lin.) mittelst 20Pfund Wasser durch ein halbstündiges Kochen ausgezogenund dem Oele zugesetzt hat, zureichend seyn, eine Mengevon 30 Pfund des feinen Oeles in die Disposition zu se-tzen, sich mit einer schwachen alkalischen Lauge sehr leichtzu einer milchigtcn Flüßigkeit zu verbinden. Der Leins««-mcnschleim befähigt das Oel auch ranzig zu werden,welches das Gelingen der möglichsten Haltbarkeit der Far-be besonders gut befördert. Statt des Leinsaamenschlei-mes kann man auch mit Vortheil für das gute GelingendcS Prozesses auf 30 Pfund Oel, ein Pfund Seife in 10Pfund schwacher Lauge auflösen und mit dem Oele gut ver-rühren. Nun setzt inan nach und nach mehr schwache Lau-ge unter beständigem Umrühren hinzu, wo dann die Ver-bindung ohne Schwierigkeit von Statten geht. Die Bei-mengung der Soda oder der alkalischen Lauge zu dem Oe-le hat nicht nur den Zweck, dasselbe zu verdünnen, ihmmehr Oberfläche darzubieten, und ihm die Disposition zugeben, in gleichartigem seifigen Zustande auf die Zeuge ge-bracht zu werden, sondern dient auch, um in dem Oele
selbst