selbe» weder dieselbe Flxirung noch denselben Glanz indie Farbe.
„Diese Beitze ist unstreitig die zusammengesetztestevon allen, die ich in der Färberei kenne, und sie bietetdem Chemiker eine Art von Verbindung dar, die sei»ner höchsten Aufmerksamkeit würdig ist. Nur ein hoherGrad von Genauigkeit bei ihrer Zusammensetzung , undeine geschärfte Beurtheilungskraft beim Künstler, dersie verfertigt, werden im Grande seyn, eine schöneFarbe hervorzubringen; doch ob es ihm gleich möglichist, sich durch das Labyrinth dieser zahlreichen Operartionen ohne Irren hindurch zu winden, wenn er denFaden der Erfahrung zu seinem Führer -nimmt, sowird er doch es sehr schwierig finden, sein Verfahrenzu vereinfachen, oder es der Vollkommenheit viel nä»her zu bringen. Nur indem er über seine Operationennachdenkt, und sowohl das Ergebniß als den Grundsatzeiner jeden berechnet. kann er hoffen, Herr derselbenzu werden, ihre Fehler zu verbeffern und unverändertlich dieselben Erzeugnisse zu erhalten. Ohne diese Beidtngnngen wird die blvse Praxis auch des erfahrenstenKünstlers ihm kein anderes Resultat liefern, als denentmulhigenden Wechsel von Erfolg und Mißlingen.Ich empfehle daher in dieser kurzen Zergliederung desVerfahrens beim Türkischrothfärben, des verwrckeltstenunter allen, ein Beispiel aufzustellen, welche Dienstedie Chemie den Künsten leisten kann, wenn ihre Grund»sähe gehörig angewendet werden. Ich wage es selbstzu behaupten, daß der am wenigsten unterrichtete Fa,brikant hier deu Grundsatz feiner Kunst und eine Regelseines Verfahrens finden wird." n5)
115 ) Dieses kann niemals der Fall seyn. Die Empirie undder liebe Zufall haben zwar fast alle wichtige Erfindungen