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der ©atme und Lust aussetzen; n?) nachdem sie hier»auf die Baumwolle bloß In fließendem Wasser ansge,waschen, tauchen sie dieselbe tn eine Tunke oder einenAbsud von Gallapfeln und Sumachblättern, trocknensie und alaunen sie sodann zum Behufe der darauf fol<genden Farbeoperation mit Krapp. *) Diese Thatsar
117) Hätte der Herr Verfasser bei seinen Versuchen die mitOel getränkten Zeuge oder Baumwolle der Sonne undhierauf noch einer' höher» künstlichen Temperatur ausge-setzt , welche der Einwirkung von Licht und Wärme gleichgekommen wäre, wie dieses unter den heißen Zonen inArmenien sieben Tage lang geschieht, und wo man dasFischöl anwendet, das von Natur aus eine große Nei-gung zum Ranzigwerden hat, so würde er günstigere Re-sultate erhalten haben. Durch das Aushängen der Baum-wolle an der Tageshitze wird das Ranzigwerden des Fisch-' öls wesentlich beschleunigt, und ein Theil desselben in ei-«em andern Zustande auf dem Zeuge strikt, und so die Ei-genschaft herbeigeführt, welche ju jener festen Farbenbil-dung nothwendig ist. Der Herr Verfasser würde unterVoraussetzung des starken Trocknen, selbst bei Anwendungvon etwas schleimigtem Baumöl, dieselben günstigen Re-sultate erhalten haben.
*) Herr B 0 urdier, ein Arzt, der eitf Jahre lang zu Pon-dicherry und andern Orten auf der Küste Coromandelwohnte, versichert, daß zu Masulipatam und Pulicat(wo die rothen Farben vortresilich sind) die Baumwollenach dein Färben entweder in, Oel von Sesamkcaut oderin geschmolzenes Schweinsfett eingeweicht werde; dasOel werde nachmals so viel als möglich auS der Baum-wolle ausgepreßt, und letztere einige Tage lang der Son-ne und Luft ausgesetzt; diese Operation werde dreimalwiederholt, und hierauf die Baumwolle wohl auögewa-