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g? bekannt. Der Anwendung 'des Bluts im Kraxpkessekschreibe ich keine Wirkung zu; wenn es im stinkenden undfauligen Zustande, in welchem ich es habe anwenden ge-sehen, nicht deS Vorurthetls der Arbeiter wegen gebrauchtwird, so dürste es wohl ganz wegbleiben." Als Beweisfür meine obige Idee: daß nur die Vereinigung des OelSmit der Alauuerde von Nutzen sey, mag die Art gelten,wie die Morgenländer Türkischroth färben, worauf sichDoctvr Bancroft bezieht; sie weichen nehmlich ihreBaumwolle in Oel (in welches? ist nicht angeführt) überNackt ein, setzen sie hierauf sieben Tage lang hinterei»,ander der Sonne und der Luft aus, waschen sie dann imfließenden Wasser, und tauchen sie hierauf in einen Absudvon Gallapfeln und Sumachblattcrn, ehe sie zur Alaunungschreiten. Ich mochte also die praktischen Färber, welchesich von diesem geheimnißvvllcn Prozeß Kenntniß zu ver-schaffen wünschen, bitten, die Idee von einer Animalisa-tion aufzugeben, wenn damit eine Anschwängerung desZeuges mit thierischem Stoffe gemeint ist; man unter-suche die Sache mit dem Mikroscop oder außer der chemi-schen Analyse mit irgend einem bessern Hülfsmittel, umdie Wahrheit aufzudecken. Ich bin gegenwärtig geneigtzu glauben, daß es ein mechanischer Prozeß sey, verbun-den mit einem chemischen, und daß die häufigen Eintau-chungen in die unvollkommene Seife ein Mittel abgäben,um einen ersten, zweiten, dritten u. s. w. Ueberzug zubilden, als Vorbereitung zur Beendigung einer feine» Oel-bedeckung.
Herr Thomson nähert sich in der vorstehenden An,ficht der uusrigen, die wir in unserm Journal schon längstausgesprochen, unter allen den Schriftstellern, welche bi«jetzt von den Eigenschaften der Oelbeitze zur Erzielung derHaltbarkeit und des Lüsters dieser Farbe geschrieben ha-ben, am meisten. Im Verfolge solcher Ansichten darf sichdieser wichtige Färbungsprozeß bald der klarsten Vehelli-»ung erfreuen.
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