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Man schichtet die viermal mit den Veitze» behandel-ten und jedesmal gut getrockneten Kattune in ein Gefäßund übergießt sie mit so viel eingrädiger Pottaschenlauge,daß solche etwas darüber geht, und die Stücke vollkommendavon durchdrungen werden. In dieser Länge läßt mansie ungefähr 6 Stunden liegen. Nun zieht man sie Stückfür Stück heraus, windet sie am Ringpfahl aus, trocknetsie zuerst an der Luft und dann im Trvckenzimmer ab.Die weitere Behandlung ist dieselbe, wie sie nun für die inden Beitzschalen behandelte Waare folgt.
Die Flüßigkeit, welche in dem Answeichgcfäß übrigbleibt, auch die, welche vom Auswinden gewonnen wird,^hebt man zur Verwendung bei Ansätzen frischer Beidenauf, wo man wieder einen nützlichen Gebrauch davon ma-chen kann.
Wir finden nun noch nöthig, hier einige Bemerkungenanzureihen, welche Dingler bei seinen vielfachen Arbei-ten in diesem Fabrikat zu machen Gelegenheit hatte. Die-se zeigen, wie verschieden sich die Veitzen durch anhalten-des Jmprägniren in einer Bcitzschale verhalten, wodurchjeder, der den Gegenstand einigermassen berücksichtigt, inden Stand gesetzt wird, einzusehen, daß sich durch Ver-suche im Kleinen schlechterdings keine Resultate herbeifüh-re» lassen, ^von denen sich Anwendung aus das Geschäft imGroßen machen ließe. Dieses ist es hauptsächlich, waß soviele Irrthümer in dieses Geschäft brachte, weil jeder,der ein Läppchen oder einige Faden-Baumwolle in einpaar Blitzen tunkte und färbte, und eine Farbe erhielt,sich über andre erhaben dünkte, und das Arkauum derTürkisch - Rothfärberci gleich den Adepten, die nach demStein^ der Weisen ringen, erhäscht zu haben glaubte.
. Wer dieses Geschäft nicht im Großen prüfend beobachtete,uud nicht selbst thätig Hand ans Werk legte, wodurch ersich eine richtige Anschauung und Erfahrung eigen machenkennte i wem» nicht chemische und physikalische Kenntnisse
II. Sf