Band 
Zweiter Band.
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«» Berather zn Gebothe stchen, der «strd wohl thun, sichaller Einmenguug in dieses Geschäft zu enthalten.

Die Veränderungen, welchen die Veitzen in den Jm-prägnirnngsgefaßen unterworfen sind, sind folgende:

Die erste Beitze bleibt sich in den Beitzschalen gleich,so viel Stücke oder Haspen man auch nach und nach inderselben imprägnirt. Beim zweiten Jmpräguireu verstärktsich diese dreigrädige Beitze durch das Abziehen der aufge-trockneten ersten Beitze von 4 bis 6 durchgcnoirunene»Stücken um einen Viertel - bis einen halben Grad , unddieses steigert sich so, daß, wenn man in einer Bcitzschalenacheinander 20 bis 25 Stücke durchgenommen hat, unddie Beitzschale nie geleert, sondern der Abgang durch Zu-sei-ung von neuer Beitze immer erneuert wurde, sie bisaus 5 Grad zunimmt. Ist die Waare nach dem erstenJmprägniren nicht sehr gut getrocknet und dem Gäbruugs-vrozeß nicht unterworfen worden, so wird die Verdichtungnach und nach durch das stärkere Abfallen der ersten Beitze«och weit stärker. Dasselbe tritt auch bei dem drittenBcitzen ein. Beim vierten Beitzcn ist die Vermehrungnoch stärker, und wir haben öfters bemerkt, daß die Flü-ssigkeit in den Beitzschale», nachdem ungefähr 20 bis 25Stück durchgenommen waren, 5 bis 6 Grade spezifischerDichtigkeit hatte, die zuweilen bis zu 8 und io Gradensich verstärkte, wenn die früher aufgetragene Bethen nichtgehörig eingetrocknet wurden. Bei dem fünften Malewird diese Dichtigkeit zuweilen noch stärker. Wer nun nachsolchen aufgestellte« Erfahrungsgrundsätzeu noch glaubt, daßdie Jmpragnirung von jeder Beitze sich gleich bleibe, derbefindet sich in großem Irrthum.

Dies« Verschiedenheit ist die Ursache, daß man dieJmprägnirungen mehrere Male wiederholen muß, wodurchdie Waare untereinander kommt, und die nothwendigeGleichförmigkeit bezweckt wird.

Wenn man Proben macht, und fich zu denselben derDeitzm, wie solche nach den schwachen Graden angefertigt