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«ach und nach drei Pfund zartgestossene gute Kreide hin-zufügt. Man beobachtet die Vorsicht, nicht eher eine fri-sche Portion Kreide hinzuzugeben, bis das von der vor-hergehenden Portion veranlaßte Aufbrausen wieder aufge-hört hat. Man bringt nun diese AlaunaufiLsung in einehölzerne Staude (Bütte), an der sich,einige Zoll oberhalbdes Bodens eine Oeffnung befindet, welche mit einemHahnen versehen ist. Durch diesen Hahnen läßt man dieFlüßigke>t, wenn sie sich abgekläret hat, zum Gebraucheab. Man löst nicht mehr Alaun auf, als man jedesmalzu verwenden hat, weil sich zuweilen, und vorzüglich tutWinter, etwas Alaun aus der Flüßigkeit krystallisirt.Diese AlaunaufiLsung wird beim Jmprägniren lauwarmverwendet. Würde man damit ganz kalt operircn, sowürden die Baumwcllgcspinnste oder Gewebe im Inner-sten nickt gleichförmig durchdrungen, und wenn man siesehr heiß anwendete, so würde ein Theil des Gallus, dermit dem vorbereiteten Theil der Baumwolle nicht ganzinnig verbunden ist, abgezogen werden, und die Zersetzungdes Alauns auf der Baumwollfaser nicht gehörig erfolgen.
Das Jmpragniren mit der Alaunauflösung geschiehtgerade so, wie wir dieses beim Galliren beschriebenhaben.
Gut ist es, wenn die mit der Alaunflüßigkeit impräg,ulkte Baumwvllenwaare, auf einen Haufen aufgeschichtet,mit einem Tuche bedeckt, über Nacht liegen bleibt, underst am andern Tag zum Trocknen aufgehangen wird.Nach dem Lufttrocknen wird die alaunte Waare auch nochin der warmen Trockenstube wohl abgetrocknet.
In mehreren Kattunfabriken bedient man sich dereßigsauren Thonerde statt des Alauns (schwefelsaurerThonerde) mit sehr gutem Erfolge. Wir haben auch ineiner Anmerkung bei vorstehender Abhandlung des Burlatsein Verfahren zur Darstellung eines Zusammensatzes ange-geben, der zu diesem Behuf vorzüglich geeignet ist.