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So verläßlich die Wirkung jener eßizsauren Thonerde,haltigen Alaunbcitze ist, so können wir doch nicht unbe-merkt lassen, daß die Fabrikate, welche wir mit der etwasneutraliskrten Alaunauflösung behandelt hatten, immer voneinem etwas schönern Lüster nach der vollendeten Färbungund Belebungs - Operation zum Vorschein gekommen sind.
Nachdem die alaunte Waare gehörig abgetrocknet ist,muß'man sie, ehe man solche särbt, von allen anhängen-den lösbaren Alaunthcilcn reinigen. Auf die sorgfältigeReinigung der alauntcn Baumwolle kommt sehr viel an,weil ohne diese ein großer Theil des Kraxppigmencs un-«öft in Verlust gicngc. Die Garne bringt man zum Be-huf des Rcinigens in den Farbkcffcl, in welchem sich war-mes Wasser befindet, zu dem man, in dem Verhältniß alsman Garne zu reinigen hat, auf jedes Pfund Garn ein bisanderthalb Loth zerstoßene Kreide zusetzt, die man mitWasser zu einer milchigten Flüßigkeit angerührt hat. I»dieses warme Kreidewasser legt man die Garne, drückt siefleißig nieder, und wenn solche gehörig weich sind, wer«den sie Haspenweise an einem Ende des Garnkcssels inder Flüßigkeit herumgezogen, sodann über dem Kessel leichtausgewunde», an den Fluß gebracht, fleißig ausgewaschenund hierauf ausgerungcn. Hat man viel Garne zu reini-gen, so daß man diese Reinigung in mchrern Parthie»vornehmen.muß, so setzt man unter den angegebenen Hand-griffen die nöthige Portion Kreide, und so viel Wasser alsabgegangen ist, wieder zu, und behandelt die noch zu rei-nigenden Garne eben so.
Die gewobenen Tücher werden eben so gereinigt.Man setzt dem mit warmem Wasser gefüllten Kessel aufjedes Pfund gewobene Waare ein bis anderthalb Loth gu-te Kreide, die vorher mit etwas Wasser zu einer gleich-artigen Flüßigkeit angerührt worden ist, hinzu; die Stü-cke werden hierauf drei bis viermal über den Haspel hmund her gewunden, während sie ein Arbeiter breithaltenmuß. Man wascht sie nun am Fluß und walkt oder