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Zweiter Band.
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Zwanzigstel seines Gewichtes reinen Farbestoff lieefern, und dieser in Alkohol und in Wasser auflösbarseyn, wenn der Absud gleich nach seiner Verfertigung

peschcholzes, ungefähr so viel, als man mit zwei Finger-spitzen fassen kann, bringe. Je schöner und intensiver dieFarbe des Aufgusses erscheint, um so vorzüglicher undreichhaltiger ist das Pigment in dem Holze vorhanden.Eine viertel-- bis eine halbe Stunde ist nach diesemSchriftsteller zureichend, um den gewünschten Aufguß alsProbe zu erhalten. Zieht das Wasser eine schmutzige Far-be aus, so ist das Campcsckeholz von geringer Güte unddaher weniger brauchbar zum Färben.

Die Ursache der verschiedenen Güte dieses Holzes lstrnehreutheils darin zu suchen, daß dasselbe von Fuhrleu-ten, Schiffern, Handelsleuten und Färbern zum Theilabsichtlich verfälscht wird. In den Raspel - und Mahl-mühlen zu Lissabon, in England, Holland und ander«Plätzen des Cvutinents, wo das Campescheholz geraspelt,gemahlen, gepackt, aufgehoben und zur Versendung ver-wahrt wird, geschieht eä nicht selten, daß man es mitdem Splint und der Rinde beim Zerkleinern absichtlichverfälscht, und durch Zusatz vvu Wasser im Gewicht ver-mehrt, wodurch die färbende Eigenschaft in ihrer Wirkungvermindert wird.

Um allen diesen Uebeln nicht ausgesetzt zu seyn, ra-then wir, das Holz in Blöcken, wie es aus seinem Va-terlande nach Europa gebracht wird, an sich zu kaufen undzum Gebrauche selbst Zerkleinern zu lassen. Noch berüh-ren wir einen Uebelstand, dem das Campescheholz unter-worfen ist, und der seine färbende Eigenschaft vermindertrWen» nehmlich das Holz der atmosphärischen Luft, demLichte und den Strahlen der Sonne ausgesetzt wird, soverliert es dadurch, gleich den meisten andern Farbehöl»

n. N u