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daß der ganze Farbestoff sich mit der Alaunerde verei,nige und eine purpur» oder röthlich »veilchenfarbne Zu,sammeusetzung bilde, die durch Filtriren so vollkommenabzusondern ist, daß das Wasser farbclos Lurchrinnen'wird. Wenn man sie nicht fittrirt, so wird ein großerTheil davon zu Boden sinken, aber nicht das Ganze,ausgenommen man setzt ein Kali hinzu. ) Wendetman schwefelsaures Eisen stall Alaun an, so wird eineähnliche Verbindung statt haben, und eine bläulich!»schwarze Farbe dadurch erzeugt werden. Alle Zinnauf»lösungen bringen mit dem Absud von CampeschcholzPurpur » oder Veilchenfarbe nnd einen vollkommenenNiederschlag des Farbesioffes hervor. Auflösungen vonden andern Metallen und erdigen Basen verbinden sichebenfalls mit dem Färbestoffe des Campescheholzes inverschiedenen Verhältnissen und mit verschiedenen Der»wandtschaftsgraden, und erzeugen manchfaltige Farben
Ig8) Hierauf gründet sich Düponts Lakfarbc aus Campesche-holz. Um dieselbe zu erhalten, koche man eine halbe Un-ze dieses Holzes mit zwei Unzen Alaun in zwei Pinte»Wasser so lange, bis eine Pinte davon eingedampft ist,und filtrire sie. Man löse nnn eine halbe Unze Kali ineiner hinreichende» Menge Wasser auf, und bringe dieAuflösung zu der alaunhaltlgen Campescheholzbrühe. I»demselben Augenblick wird sich, ein Niederschlag von schönervioletcr Farbe in großer Menge präzipitiren. Das Ganzebringe man nun auf ein Filtrnm, und sammle den erhal-tenen Lak, welcher, an der Luft sorgfältig getrocknet undfein gepulrert, dieses Fabrikat gelungen darstellt. Dieseschöne violete Farbe soll beim Tuschen in der Wasser -Pastell ( ja sogar Oeimalerer der Erwartung vollkommenentsprechen (s. a!!g. Iourn. der Chemie von Schcrrer.B. IU. S. 552.).