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Zweiter Band.
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zog, welches mit Schwefelsäure etwas säuerlich gemachtworden war.

Herr Descrvizilles behauptet, daß Schaafwol,le, welche mit dieser Beitze gefärbt wurde, fähig ward,mit größerer Gleichförmigkeit und Ausdehnung oderFeinheit gesponnen zu werden, als n»'t Alafln gefärbteSchaafwolle; und daß die Weglaffurig des schwefelsau-rcn Kupfers die Fasern der Schaafwolle spröde und dieFarbe dürftig machte.

Herr Derthollet vermuthet, daß bei dieser Zu-sammensetzung das Seesalz durch die Schwefelsaure zer-setzt wurde, und daß die in Freiheit gesetzte Salzsäuredas Zinn auflöste,, wovon nachmals ein Theil durchdie Weinsteinsäure niedergeschlagen wurde. Eben soglaubt er, daß daS Knpferoppd eine blaue Farbe miteinem Theile des Färbesioffes des Campescheholzes bil,dete; daß das Zinnvxyd hingegen eine Veilchenfarbemit dem andern Theile desselben Holzes, und ein Nothmit dem Fäfbestoffe des Brastlienholzcs hervorbrachte.

Noch vor der Vergesellschaftung der Herren .Des/croizilles und Giros hatte ich mich mit Versuchenzu beschäftigen angefangen, die Farben des Campesche/und Brasilienhvlzes durch verschiedene Zinnanflösungenzu fixiren, und habe seitdem diese Versuche zu verschie«denen Zeiten mit ziemlichem Erfolge wiederholt. Ichhabe schon sehr früh den sehr wichtigen Einfluß desWeinsteins in Stetigmachung des schönen Gelb ent-deckt, welches man auf Schaafwolle vder Schaafwollen/Zeuge von der Qnercitronrinde mittelst Zinnauflösun«gen hervorbringt, und diese Entdeckung verleitete mich,die Wirkung des Weinsteins mit der Zinnbasis im Fixi,ren der Purpur, oder Veilchenfarbe von Campescheholz