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schwemmt sind. L o u r e i r o sagt: „die dicke, röthlich,braune Rinde dieses Baumes sey höchst vorthcilhaftzum Färben hochrother > oder Kastanienfarben, welcheleicht in Schwarz verändert werden können, wenn mandas Tuch (vermuthlich Baumwolle) abwechselnd in ei,nen Absud von dieser Rinde, und sodann in eine Mi,schung von dunkelbraunem Schlamm und Wasser einetaucht, hierauf trocknet, und die Eintauchungen wie«Verholt bis die gewünschte Farbe zum Vorscheinkommt" *), die er als ein sehr beständiges Schwarzschildert. Der zu diesem Zwecke verwendete Schlammenthalt ohne Zweifel ein Eisenoxyd, doch wenn diesesdie Farbe schwarz machen soll, so muß zwischen denFärbestoffen dieser und der vorhergehenden Art in die,ser Hinsicht ein großer Unterschied obwalten.
Dritter Artikel.
Die Rinde des Mahogani < Baumes ( Lveitenia.
Mahogani )
besitzet einen Färbestoff, der dem des Mangrove soähnlich ist, daß eine weitere Erklärung über seineWirkungen mit verschiedenen Beitzen, und die Artenihn beim Färben anzuwenden, überflüßig ist. Blos willich bemerken, daß er beiläufig ein Drittel weniger Fär,bestoff liefert als ein gleiches Gewicht Mangrove,Rinde.
*) „Utilissimus est ad tingendas telas colore rufo velcastaneo, qui facile in nigrum mutatur, si alternis vi-cibus immergantur telae coeno fusco aqua diluto;"etc. s. Cochinchina. I. Band. S. 297.