Band 
Zweiter Band.
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nothwendig falsche Schlüsse in Bezug auf die chemk,schen und medicinischen Kräfte oder Wirkungen sehrvieler Pflanzen erzeugte, so hielt ich es für meinePflicht sie zu bekämpfen, und ich that dies in einemBerichte, welcher der königl. Gesellschaft in einerSitzung im Mai >7?3 vorgelesen wurde. In diesemBerichte behauptete ich unter andern:: daß es eine be,trächtliche Zahl von Pflanzenstoffen gäbe, welche, obsie gleich eine starke zusammenziehende Kraftsehr bestimmt äußerten, dennoch, wie ich durch wir«verholte Versuche gefunden, durchaus unfähigwären, in Vermischung mit schwefelsaurem Eisen ir,gend einen Grad von Schwärze zu erzeugen,die man eigentlich so nennen könnte; und daß hinwie,derum es andre Pflanzen gäbe, tn welcheneine zusammenziehende Kraft nicht zu ent,decken wäre, und die gleichwohl häufig eineschwarze Farbe lieferten, wenn man sie mitschwefelsaurem Eisen vermischte. 160 ),

sammcnziehende Pflanzenstofse niedergeschlagen wurde. ltMan kannte noch »veit niehr Belege anführen, wenn dieSache nicht hinreichend bekannt wäre.

l6o) Dieses ließe sich bei den adstringircndcn Pflanzen, wel-che mit dem schwefelsauren Eisen Tinte bilden, leicht da-durch erklären, daß diejenigen Pflanzen, welche wenigerzur Hervorbriuguug der Tinte geeignet sind, mehr Gerbe-stoff, diejenige hingegen, so Tinte bilden, den Gerbestoffzum Theil modisicirt und die Gallussäure als vorwalten,den Bestandtheil enthalte».