Erster Abschnitt ,
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Nachfolger des Sessosti'is zwei Obelisken im SonneiitempeF; jeden aus Eb-nem Stein, 100 Ellen hoch und 8 im Durchmesser: Eine Höhe, welche diebeiden genannten in Rom nicht haben. Der einzige Ueberrest der Stadt istein noch allda stehender Obelisk (Mem. surTEgypte tom. g, p. 99.)- NachAelianus t (de nat. An. 12, 7-) wurden in den Propyläen des Tempels zu Eh-ren des Gottes auch Löwen unterhalten.
2. Memphis: Am linken oder westlichen Ufer des Flusses, nach Thebaedie Haupt-und Residenzstadt der Könige, welche Uchoreus, der zwölftevor Möeris, erbaute (Diod. 1, 50 etc.). Um die Stadt gegen die Anströmun-gen des Nils zu sichern, liefs der Erbauer an der Mittagsseite einen gewal-tigen Damm führen, an den sich die Stadt lehnte, und an den andern Seitenumher einen grofsen und tiefen See graben, worin sich der Flufs ausbreitete.Der Umfang der Stadt betrug 150 Stadien. Gleich dem Gründer waren auchdie Nachfolger beflifsen die Stadt zu verschönern. Aufser der Residenz, welchein Strabo’s Zeit (17, p. 807,) schon sehr zu verfallen anling, gab es mehrereTempel von Pracht. Unter diesen zeichnete sich der des Vulkan aus. MehrereKönige trugen zu seiner Verherrlichung bei. Die erste Anlage machte derErbauer von Memphis . Moeris bauete dann bei diesemHeiligthume diePro-pyläen gegen Norden, Rhampsinitus die gegen Abend, Asychis die gegenMorgen, welche als die prachtvollsten gerühmt werden, und Psammitichusdie gegen Mittag. Auch Sesostris scheint manches zur Verschönerung desTempels beigetragen zu haben. Er stellte davor vier Colossen auf, wovon seinB ldnifs und das seiner Gemahlin 30, und die Bildnisse der beiden Söhne 20Ellen mafsen. Ferner weihte Amasis 3 Colossen allda, wovon der eine lie-gend nicht weniger als 75 Ellen mafs (Herod. 2, 99. 108 * 101. 121. 136.153. und 176.)
Bei dem Vulcanium lag auch der Tempel des Apis (Strabo 17, p. 807.).Psammitichus bauete dazu einen prachtvollen Hof, der anstatt auf Säulen6ich auf 12 Ellen hohe Colossen stützte (Herod. 2, 153.).
Als ein grofses und vorzügliches Werk wird'auch das Heiligthum derIsis genannt (Herod. 2, 176*)* Dieser Tempel scheint derselbe zu seyn, wel-chen Strabo (17, p. 807.) unter dem Namen der Venus bezeichnet. Indessenlag mittäglich vom Vulcanium noch ein anderer Tempel der Venus mit demBeinamen Hospita* welchen Proteus mit vieler Pracht aufführte, und zwar,■wie I-Ierodot (2, H2.) erzählt, zum Andenken der Spartanischen Helena,welche während, desTrojanischen Krieges bei diesem Könige in AegyptenVreiltse.