XV. Kapitel.
Schwierigkeiten betreffs der Verbindungen der in Paris gebliebenenMitglieder des diplomatischen Corvs mit ihren Regierungen.
Als die Einschließung von Paris durch die deutscheArmee wahrscheinlich geworden war und die provisorischeRegierung von Frankreich eine Delegation nach Toursgesandt hatte, fragte ich den Bundcsrath an, ob ich dieserDelegation folgen oder in der Hauptstadt bleiben solle.Der Bundcsrath gab mir die Instruktion, Paris nicht zuverlassen, besonders weil man der Schweizerkolonie schuldigsei, sie unter diesen schwierigen Umständen des Schutzesder Gesandtschaft nicht zu berauben, und weil es dendiplomatischen Gebräuchen mehr entspreche, wenn man denbevollmächtigten Minister in der Stadt lasse, wo sich dasMinisterium des Auswärtigen befinde. Ich nahm dieseEntscheidung mit Vergnügen auf, denn sie entsprach meinemlebhaftesten Wunsche, trotz der schweren Tage, die ich schonvon diesem Augenblicke an voraussah. Aber es handelte
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