Band 
Erster Band.
Seite
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„Sie werden den Herren ©inner und Willading, die sich jetzt„als Abgeordnete von Bern in Ncuenburg befinden, in meinem„Namen sagen, daß seit dem Tod des Herrn Abbö- von Orléans,„letzter Herzog von Longueville, der König stets sich enthalten„hat, sich für irgend einen französischen Prinzen oder Herrn„zu interessiren, welche glauben, auf das Fürstenthnm Neuen-„burg Ansprachen zu haben, und daß Se. Majestät der Meinung„ist, den Gesetzen und Gerichten des Landes über die Entscheidung„der Anstünde, die aus den verschiedenen Anforderungen an„Neuenburg sich ergeben könnten, freien Lauf zu lassen; daß„Se. Majestät, da Sie sich diese Regel vorgeschrieben habe, be-„rechtigt sei, zu erwarten, daß die mit Ncuenburg verbündeten„Kantone sich eben so neutral betragen, da ihnen weder irgend„eine Aufsicht noch Obergewalt über diese Grafschaft zusteht;„daß er jedoch vernehme, daß die Herren von Bern nach ver-„schiedcnen, weniger öffentlichen Schritten gegen den Prinzen„von Conti sich nun öffentlich gegen die Interessen dieses Prinzen„aussprechen und widersetzen, als ob die Ehre, die er genießt,„von königlichem Geblüte zu sein, bei ihnen ein Grund wäre.„ihn auszuschließen. Se. Majestät könne diesem Betragen nicht„ruhigzusehen, da es ganz dem Eifer entgegengesetzt ist, welchen„die Herren von Bern seit einigen Monaten mir bezeugt hatten,„seine Gunst wieder zu erwerben. Se. Majestät wolle noch„ferner geruhen, die nämliche Unparteilichkeit zu beobachten für„alle Rechte auf Neuenburg der verschiedenen französischen Prinzen„oder Herren; aber daß Sie es nicht dulden werde, daß die„Herren von Bern, oder welcher Prinz oder Staat es wäre,„sich das Recht anmaßen wollten, über das Schicksal von Neuen-„burg zu entscheiden, das allein durch seine Gesetze und Gewöhn-„heiten entschieden werden soll.

„Daß übrigens Se. Majestät überrascht sei, daß, nachdem„die Herren von Bern durch seinen Ambassador ihm die Zu-