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Erster Band.
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Buch I. Kapitel ».

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von Württemberg - Montbéliard , der Prinz von Carignan; diebestberechtigten waren die Herzogin von Lesdiguieres und derGraf Matignon, die wichtigsten aber der Prinz von Conti, dervon dem König von Frankreich unterstützt wurde, und der Königvon Preußen, dem seine Verbündeten ihre Hülfe zugesagt hatten;überdieß hatte er schon zum Voraus eine große Partei in Neuen-burg und Bern unterstützte ihn unter der Hand aufs Kräftigste.Vorzüglich nützlich war ihm Herr Pesme von St. Saphorin,der Land und Leute sehr gut kannte und daher dem Grafen vonMetternich die besten Rathschläge geben konnte. Außer den obigenPrätendenten oder ihren Bevollmächtigten waren noch in Neuen-burg gegenwärtig der französische Gesandte, Markis von Puisicur,der großbritannische, Herr von Stadian, und der holländische,Herr I. L. Runkel. Alle möglichen Intriguen wurden vonallen Seiten angewendet, und als endlich gegen Ansang deSWeinmonats eS das Ansehen gewann/daß der König von Preußenden Sieg davontragen könnte, schrieb Herr von Puisieur den10. Weinmonat folgenden Brief an den Staatsrath von Neuen-burg:

„Sie müssen bemerkt haben, daß der König, mein Herr, ganzunparteiisch geblieben ist, so lange Se. Majestät glauben konntedaß Sie sich beschränken würden, über die Nachfolge von Neuen-burg zu Gunsten seiner Unterthanen zu sprechen, die alleingültige Ansprachen besitzen, und daß Sie in dem Verlauf diesesGeschäftes nicht von Ihrem alten Rechtsgang und Übungenabgehen würden; aber da er vernommen hat, daß es nicht mehrdarum zu thun sei, nach den Gesetzen zu richten, sondern daßman jeden Richter bezeichnet nach der Partei, für welche ersich beinahe öffentlich ausspricht; daß die Ehrfurcht, die manaller Orten den Tribunalien schuldig ist, verletzt wird, ja daßselbst die Franzosen kaum mehr sicher sind, so hat der König,sage ich, von allen diesen Einzelnhciten unterrichtet, mir befohlen,