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Erster Band.
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Buch I. Kapitel U.

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genossen nicht zu mischen haben, denen der Ambassador aberallen die Zuneigung des Königs zusicherte.

Die versammelten Gesandten entschlossen sich dann, in allerNamen den katholischen Kantonen Bericht zu geben. Dieß schienbesser, als daß Bern in plenc» einen Anzug thue, obschon Berndiese Angelegenheit schon bei ihnen anhängig gemacht und sieum treues Aufsehen gemahnt habe.

Den Neuenburgern wurde Alles mitgetheilt; sie wiederholtenjedoch die früher geäußerten Bemerkungen und äußerten Besorg-nisse, daß die Sache sich zu sehr in die Länge ziehen werde, da-her sie für wirksamer hielten, wenn man sich schriftlich odermündlich direkte an den König wenden würde; allein da denGesandten alle weiter» Instruktionen fehlten, nahmen sie Allesin den Abschied und reisten ab ,6 ).

Obschon also der Ambassador keine Abwendung des Einmar-sches der Franzosen versprach, so ergriffen die Eidgenossen dochkeine Maßregel, Bern zu unterstützen, sondern verschoben dasGeschäft, ungeachtet der drohenden Gefahr. Dieß war aber un-vermeidlich, weil die Obrigkeiten die Sachlage noch nicht genugkannten und zuerst vernehmen wollten, wie sie beschaffen sei,ehe sie Befehle ertheilen wollten. Es zeigte sich überdieß auchhier, daß bei solchen Zusammenkünften man sich nicht so äußerndurfte, wie man dachte, aus Besorgniß, das Gesagte könnte ver-öffentlicht werden. Wahrscheinlich fühlten einige Gesandte diebösartige Tendenz der Worte des Ambassadors; aber sie durftensich nicht darüber äußern und Bern durfte auch nicht zeigen,wie viel ihm und der ganzen Schweiz daran gelegen sei, daßPreußen Herr von Neuenburg sei, viel weniger, wie sehr dieserStand auf diese Wahl eingewirkt habe.

Kaum hatten der englische und holländische Gesandte, die Her«

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