Band 
Zweiter Band.
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Klage von bis Lüc über den General Bürkli. SS

trag, dem Bürgermeister von Zürich zu sagen, daß ihr Ange-höriger, der General Bürkli, dem General Merci) als Wegweisergedient habe. Zürich meldete es ihm und erhielt folgende Antwort:„Es sei wahr, daß er von dem Durchmarsch des Generals Mercpüber die Landschaft des Kantons Basel znm Voraus Kenntnißgehabt habe, aber auch wahr, daß er dagegen Vorstellungengemacht habe, worauf er in Antwort erhielt: Que voulez vous,j'ai mes ordres. Es sei auch wahr, daß er ihn, als einen altenKameraden, ein Stück weit begleitet habe, aber ohne Bedeckung,die er mit sich würde genommen haben, wenn er als Generalmitgegangen wäre. Es sei lächerlich, daß man behaupten wolle,er habe dem General Mercp als Wegweiser gedient in einerGegend, die er selbst nicht kannte, und was vollends nicht dieStellung eines Generals sei, am wenigsten diejenige einesältern." 5S )

Den 27. August schrieb der Ambassador dem König: SeineBriefe an die einzelnen Kantone haben schon zum Abschickenbereit gelegen, als er überlegt habe, sie würden doch erst anOrt und Stelle ankommen, wenn die Instruktionen schon gegebenund die Gesandten abgereist sein würden. Daher habe er vor-gezogen, nur an seine Vertrauten zu schreiben, von denen erdie erwünschte Wirkung erwarte, was er bald vernehmen werde.Die Truppen von Solothurn seien bereit zum Abmarschiren;Lucern sei in Feuer und Flammen, Rache zu nehmen; die Herren

Abschiede in Zürich. Bd. 1709. Heinrich Bürkli von Zürich, nachdemer in Frankreich und bei dem Kurfürsten von der Pfalz gedient hatte,trat 1689 in seinem 42. Altersjahre in österreichische Dienste als Oberst-Wachtmeister und diente bis 1691 in Ungarn. In diesem Jahr wurdeer Oberst des zürcherischen Regiments, welches dem Kaiser Leopold be-willigt wurde. Im Jahr 1693 wurde er zum Generalwachtmeister, 1764zum Generalfeldmarschalllieutenant und 1711 zum Generalfcldzeugmeistererhoben. Er diente unter den drei Kaisern Leopold, Joseph und Karl VI.Siehe Leu.