Band 
Zweiter Band.
Seite
78
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78 Buch ». Kapitell.

welche Maßregeln er ergreifen werde. So erzählte der Grafdiese Szene dem Marschall von Harcourt und fügte hinzu, daß,wenn er von seinen Truppen in den Kanton Basel würde ein-rücken lassen, er sich, vereint mit allen guten und wahren Schwei-zern, darüber freuen würde. Ihm schien, auf den Gesichtern dereinen Deputirten Überraschung, auf den der andern Freude zusehen. Die erstern wiederholten ihren Antrag. Er nahm denTon des Grafen Trautmannsdorff an und sagte ihnen, daß erseinem gnädigsten Herrn Alles mittheilen werde, was sie dieMühe nahmen, ihm zu sagen, daß es sich wenigstens 14 Tageverziehen werde, ehe er Antwort erhalte, und daß er wünschte,daß der Marschall unterdessen den Schimpf auslöschen könnte,den er empfangen habe, und zugleich eines ihrer untreuen Mit-glieder strafen. Die allzu große Sanftmuth bestärkt diese Leutein ihrer Meinung, daß die Macht des Königs in den letztenZügen liege, daß die Monarchie werde zertheilt werden unddaß man ungestraft Se. Majestät beleidigen könne. Man hatalso etwas lauter als gewöhnlich reden müssen; er wisse nicht,ob der Herr Marschall dieß billigen werde.

Damit er die ganze Unterredung kenne, so sage er ihm, daßder Deputirte von Zürich, indem er das Wort nahm, ihm sagte,daß der Kanton Basel glaube, durch ein Faktum, das er ihmübergeben habe, sich gerechtfertigt zu haben, und daß er drin-gend bitte, daß er die Papiere aus dem Kistchen des GeneralsMercy mittheile, damit dadurch der Kanton ganz gerechtfertigtwerde. Er antwortete hierauf: Da das Faktum in deutscherSprache abgefaßt sei, so habe er es zum Übersetzen gegebenund werde es dann bei guter Muße wieder überlesen; er wünsche,gute Gründe darin zu finden; unterdessen sei es ihm angemessen,ihnen bekannt zu machen, daß, wenn er dem Kanton Basel einigeAchtung erweise, es nur aus Rücksicht für die Eidgenossenschaft