Band 
Zweiter Band.
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Fernere Berichte von dü Luc.

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Protestanten darüber lachen und es benutzen. Er trachte, so vielihm möglich sei, die Einen zu vereinigen, ohne die Andern ab-zuschrecken. Er könne nicht gut dafür stehen, daß dieses Geschäftin Güte beendigt werde, noch versprechen, daß, wenn man auseinander gehe, der Beschluß gefaßt werde, dasselbe auf andcrmWege, als auf dem der Waffen auszumachen; er werde Allesanwenden, dieses Letztere zu verhüten, und wenn er es dahinbringe, daß nichts beschlossen werde bis auf bessere Zeit, sowerde er zufrieden sein." 34 )

Den 5. August berichtete der Ambassador dem König, daß dieVermittler mit Ernst an der Beendigung des ToggenburgerGeschäftes arbeiten. Die Protestanten seien von den Umtriebendes Grafen Trautmannsdorff benachrichtigt, und sie, wie dieKatholiken, seien überzeugt, daß er nur suche, sie uneinig zumachen.

Er erzählt: Der Schultheiß Willading habe ihn. durch seinenTochtermann von Erlach fragen lassen, ob er sich bei den Ka-tholiken verwenden wolle, daß sie zur Vereinigung Hand bieten.Er habe geantwortet: Der König habe ihm Befehl gegeben, Allesanzuwenden, was eine Trennung der Eidgenossen hindern könne;daß er in Folge dieser Befehle sich aus allen Kräften verwen-den werde, und höchlich erfreut sei, bei diesem Anlaß dem HerrnWillading seine besondere Hochachtung bezeugen zu können; aberer eröffne ihm freundschaftlich, daß, wenn die Protestanten dieguten Gesinnungen Sr. Majestät benutzen wollen, so müssen sieihre Begehren auf Vernunft und Gerechtigkeit gründen, sonstdürfte und wollte er ihnen nicht dienen. Seitdem sei Willadingganz anders gesinnt, und wenn der große Rath von Zürich könnezurückgebracht werden, so hoffe er, das Toggenburger Geschäftwerde beendigt, oder wenigstens werde man sich mit der Über-

Bd. V. S. «il.