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Buch 11. Kapitel ll.
sichern. Dieses könne er mit Gewißheit berichten, da er selbstden Erlaß gelesen habe.
In Baden sei überall Gefahr, da die beiden Städte dieganze Umgegend besetzen und nur unter der Bedingung nachBaden kommen wollen, daß die katholischen Truppen die Stadträumen, was aber die katholischen Stände nicht thun wollen.Er werde keine sichere Rückreise machen können, da Alles umBaden herum anfange, unsicher zu sein.
Heute sei der französische Ambassador angekommen, der sichäußerst bemühe, die V Orte zu bewegen, in Baden zu bleiben,mit dem Vorgeben, er sei in der Meinung gekommen, denFrieden zu machen; sie haben ja nichts und wissen nicht, wassie thun sollen. Ob sie bleiben werden, stehe dahin; er halte esganz mit den Orten.
Heute sei ein Schreiben vom Herrn Botschafter an Zürichabgegangen; aber was das Beste sei, so habe er mit dem HerrnSchmid von Uri ,tr ) so viel bewirkt, daß die vier ersten katho-lischen Orte nebst ihm sammethaft sich zum Herrn von Traut-mannödorff verfügt, ihren Zustand ihm schmerzlich geklagt undihn um Hülfe, besonders aber um freie Zufuhr der Lebens-Mittel gebeten haben; zugleich haben sie gestanden, daß sie demHerrn Kanzler angerathcn haben, bei Sr. kaiserlichen Majestätsich um Hülfe zu bewerben, wovon sie ihm durch einen Auszugaus dem Tagsatzungsprvtokoll schriftlichen Beweis gegebenhaben. Se. Exzellenz habe sie sehr freundlich empfangen, dieFruchtausfuhr zugesichert und versprochen, ihr Gesuch an Se.Majestät zu befördern und zu melden, was sie ihm wegen St.Gallen gesagt haben, so daß man von dieser Seite nur Guteszu erwarten habe.
» ,7 j Seinem Landsmanne, Oberstlieutenant und Gardehauptmann in sa«voyischen Diensten.