Band 
Zweiter Band.
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Note des Ambassadors a» die Uninteressirten. 2S7

Paris; indessen übergab er den uninteressirten Gesandten eineNote, in welcher er ihnen ins Gedächtniß zurückzurufen suchte,was die Stände Zürich und Bern ihm in Königsfelden gesagthatten. Dabei scheute er sich nicht, zu behaupten, er habe Allesgethan, den Frieden zu erhalten, und in Verbindung mit denGesandten der uninteressirten Orte daran gearbeitet, daß dieVersammlung in Ölten besucht werde, wozu Zürich und Bern,unter der Bedingung, daß die übrigen Kantone auch hinkom-men, ihre Einwilligung gegeben haben. Man habe nun alleUrsache, zu glauben, daß diese Bedingung in Erfüllung gehe,da die Herren von Zug geschrieben haben, sie werden allenBeschlüssen der Tagsatzung beistimmen. Es bleibe also nurnoch Schwpz übrig, welcher Kanton wohl noch zu überzeugensein werde.

Von dem Abt von St. Gallen sage er nichts, weil die In-teressen dieses Prälaten nicht die des Königs seien, der nur dieRuhe und das Glück der Eidgenossenschaft im Auge habe.

Sr. Majestät sei es ganz gleichgültig, was man wegen desAbtes beschließe, aber sie werde es nicht gleichgültig ansehen,daß die Schweiz vernichtet und erobert werde; er bitte daherdie Herren Gesandten, nach Zürich und Bern zu schreiben, daßsie ihre Absichten entdecken, damit der König darnach seine Ent-schlüsse fassen könne. J56 )

Dem König berichtete der Ambassador den 25. Mai, einenTag früher, als er diese Note abgab, daß die Katholiken sichvor den Truppen von Zürich und Bern zurückgezogen und da-durch ihr eigenes Volk entmuthigt haben. Baden, vorzüglichdas Schloß, könnte leicht vertheidigt werden, da es nur aufeinem schmalen Bergrücken zugänglich sei, wenn ein guter Kom-mandant daselbst wäre; aber er versichere den König mit Schmer-

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i56) Beilage Nro. XXXVIZellw. Gesch. I. 2.

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