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Zweiter Band.
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Buch II. Kapitel >>.

Sem Sekretär komme so eben von Bern an. Wenn die zweiersten Kantone, wie er es nicht bezweifle, darauf beharren, daßalle Bündnisse, welche die Katholiken unter sich oder mit frem-den Mächten geschlossen haben, vernichtet, und in Zukunft alleUnterhandlungen nicht mehr an der Tagsatzung,sondern von den Deputirten beider Religionen zugleichen Stimmen behandelt werden, so werde vonKatholizismus in der Schweiz keine Rede mehr sein. Endlichbegehren die nämlichen Protestanten Ersatz der Kosten einesKrieges, den sie wider Recht und Vernunft angefangen haben,und da sie im Besitz der gemeinen Herrschaften seien, so lassesich leicht vorhersehen, daß sie solche nicht werden zurückgebenwollen; dieß aber sei ein anderer sicherer Beweis der Vernich-tung der Katholizität. Er werde fortfahren, denen Vernunft zupredigen, die selbst keine besitzen. Dann erzählt er, in welchgroße Verlegenheit die Katholiken durch den Bericht versetztseien, daß der Graf von Trautmannsdorff seine Kreditive, alsAmbassador des Kaisers und Königs von Spanien, erhaltenhabe. Sie haben seinen Rath begehrt, weil sie mit dem EnkelSr. Majestät verbündet seien und durch ihre Neigung ange-trieben werden, den Bund bis zum letzten Athemzuge treu zubefolgen. Sie betrachten diese Neuerung als eine Schlinge,welche ihnen die Protestanten gelegt haben, um sie auf immermit dem Erzherzog zu entzweien, da ihm, wie man vermuthet,durch den Frieden das Mailändische, das er schon im Besitzhat, bleiben werde; dann werde er gegen sie die Ausfuhr derLebensmittel verbieten, und da sie solche von keiner andernSeite beziehen können, so werden sie ungesäumt dem Hungerpreisgegeben werden, und in diesem Fall würde das Volk seineVorsteher, als Urheber dieses Übels, umbringen. Er habeihnen gerathen, sie sollen auf der Stelle Jemanden zu demGrafen Trautmannsdorff schicken und ihm vorstellen, daß die