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Buch 11. Kapitel 11.
gütet seien, so habe er seinen Sekretär zu ihnen geschickt, umnicht in der Ungewißheit zu bleiben. Sie seien hierauf zu ihmgekommen. Seine Rede an die Gesandten von Zürich undBern und ihre Antwort giebt er ungefähr so an, wie sie obenangeführt wurde, aber, wie gewöhnlich, überall mit gehässigenBemerkungen gegen die Protestanten durchflochten.
Er erzählt dann, daß der Sekretär des Grasen Trautmanns-dorff Samstags in Ölten angekommen sei mit Begleitschreibenseines Herrn zu den Schreiben, worin der Erzherzog den Eid-genossen anzeigte, daß er dem Grasen Trautmannsdorff dennämlichen Charakter ertheilt habe, den er schon unter den letztenbeiden Kaisern bei ihnen gehabt, und daß er den Kaisertitelangenommen habe; dagegen werde in diesem Schreiben nichtmehr, wie einige Tage vorher gedroht."")
Den 8. Brachmonat gab der Rath von Bern seinen Gesand-ten in Aarau, auf ihre Anfrage, wie das Geschäft vorzuneh-men sei, die Weisung, sie sollen sich mit den Gesandten vonZürich und den Toggenburgern berathen, was zu thun sei;indessen scheine es, daß man weder durch Vermittlung, nochdurch Sätze, noch durch eidgenössisches Recht zu irgend einemZiele gelangen, sondern daß das Beste sein werde, Vorschlägezu machen, Gegenvorschläge anzuhören und zu trachten, siedurch Unterhandlungen auszugleichen. Vielleicht wäre auch derVorschlag annehmbar, daß die Toggenburgcr gegen Erstattungder Kaufssumme sich von dem Abte loskauften. " 9 )
Den il. Brachmonat ertheilte der Rath von Bern seinenGesandten den Befehl, auf der Vergütung der Kriegskosten zubeharren, und daß diese auf den Abt und die Kantone verlegtwerden, weil ersterer die Ursache des Krieges sei und letztere
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