Band 
Zweiter Band.
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Buch II. Siipiicl III.

„Anzahl Völker an die Grenzen der Schweiz, weil es ohnedem„gegen den Winter gehe, in die Quartiere verlegen, mittlerweile„die katholischen Kantone sich zu regen anfangen, und die als-„baldige Herstellung der Sachen, wie sie vordem gewesen, ernst-„lich begehren, ohne sich weiter in Handlung einzulassen, als„welche die Protestanten leicht in die Länge ziehen, und in-„zwischen bei den Seemächten und den Protestirenden im Reich„Hülfe zu suchen Zeit gewinnen würden, welche ihnen aber„nicht gelassen, sondern sobald die katholischen Kantone diesen„passum gethan hätten, alsdann auch von Seite Ew. kaiserlichen„Majestät und des Königs von Frankreich mit Nachdruck der„sämmtlichen Eidgenossenschaft erklärt werden müsse, daß sie dieser„Uneinigkeit und Verwirrung in der Schweiz, theils weil dar-„aus ihren angrenzenden Landen neue Gefährlichkeit zustoßen„möchte, theils auch weil Ew. kaiserliche Majestät als Oberhaupt„Ihre Vasallen weiters nicht unterdrücken lassen, noch dulden„wollten, daß durch Umstoßung der alten Erbverein und Ver-„faffung die Eidgenossenschaft in Gefahr, völlig zu verfallen, ge-rathen sollte, daher sie ihrer Billigkeit gemäß und zu Erhaltung„Rübe und Einigkeit nöthig zu sein erachteten, daß die Sachen„auf vorigen Fuß hergestellt werden, ohne welchen das gemein-„same Heil dieser Republik nicht bestehen könnte, und daß zu„dem Ende all das in und vor dem letzten Schweizerkrieg ver-„änderte und abgenommene wieder zurückgestellt und in den„vorigen Stand gesetzt, mithin auch der Abt von St. Gallen„völlig restitutrt, der Bischof von Konstanz in der Übung seiner„vorhin genossenen Rechte und Einkünfte gelassen, und endlich„auch dem Bisthum Basel Dasjenige wieder gegeben werden„müsse, worin es bisher» gekränkt worden. Man hätte sich aber„allerdings zu hüten, etwas von der Religion zu melden, und„sich demnach bloß an das politioum zu halten, so genügsame„Ursachen an Hand gebe, welche Ew. kaiserliche Majestät sowohl