Die Tagsaßung in Solothurn,
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geneigt gezeigt, mit Zuzug der katholischen Orte den Vundeinzugehen und sich mit ihnen zu vereinigen; jedoch unter demBeding, daß sie in ihrem jetzigen Zustand verbleiben, habe erihnen geantwortet, daß man zuvor die Gerechtigkeit müsse waltenlassen, woraufhin die zwei Orte dem Herrn Ambassador zweiVorschläge. gemacht haben: den ersten, daß sie den löblichenOrten alles Abgenommene zurückgeben wollen, mit Ausnahmevon Rapperschwil und Bremgarten, auf welches aber Jhro Er-zellenz geantwortet habe, es wäre für Se. Majestät schimpflich,eine limitirte Vermittlung anzunehmen; der andere Vorschlagsei darin bestanden, daß die beiden Orte Zürich und Bern sichallein eine freie Verbindung vorbehalten. Er habe ihnen aberdieses damit widerlegt, daß er ihnen sagte, der Vorbehalt einerVerbindungsstraße sei ganz überflüssig für Schweizer, derenBund bestimme, daß im Fall von Mißverständnissen solche müssendurch Schiedsrichter beigelegt werden. Überhaupt wäre es besser,sie würden ihr Unrecht erkennen und sich erinnern, wie großder Unterschied ihres Benehmens gegen den König sei im Ver-hältniß zu dem der katholischen Stände. Die katholischen Ortewürden sich dazu verstehen, Jhro königliche Majestät als Ver-mittler anzunehmen. Sie sollten auch eine Macht dazu er-wählen. Aus dieses hin haben sie, laut den Berichten, die demHerrn Ambassador zugekommen, sich wirklich in Aarau versam-melt und nach Holland und England geschickt, damit diese Mächtesich ihrer annehmen und die Sachen dahin gebracht werden, daßder Abt von S. Gallen die in Rorschach gemachten Friedens-anträge annehmen müsse.
Holland und England haben auf dieses hin dem König ge-schrieben, der ihnen aber geantwortet habe, sie möchten sich inDas, was er mit den Eidgenossen verhandle, nicht einmischen.Der Herr Abt von St. Gallen sei in einer solchen Lage, daßer sich wohl einige mißbeliebige Bedingnisse könnte gefallen
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