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Zweiter Band.
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Buch II. Kapitel NI.

Bei den verschiedenen Amtsgeschäften, welche ich bis jetzt beiIhnen besorgt habe, war immer meine größte Freude, wahrzu-nehmen, daß Ihre Sorge für die Herstellung Ihrer Einigkeitund die Befestigung Ihrer Freiheit mit derjenigen des Königs,meines Herrn, übereinstimmte.

So gerechte Absichten und ein so glorwürdiger Eifer wie derIhrige können nicht verfehlen, Ihnen die Hülfe des Himmelszu erwerben. Er hat Ihre Arbeit unterstützt, Ihren Eifer ge-segnet und seine glänzende Belohnung Ihnen gewährt in demglücklichen Fortgang des heiligen Werkes, das Sie so eben voll-endet haben.

Zweifeln Sie nicht, großmächtige Herren! die Einstimmigkeitder Mächte, die Sie vertreten, die glückliche Eintracht der Völker,aus welchen sie bestehen, und der religiöse Eifer der Häupter,welche sie regieren, können nicht der menschlichen Weisheit alleinzugeschrieben werden. Nur die Hand des Allmächtigen kanneine so seltene Übereinstimmung unter den Menschen herbeiführen.Es ist dieß das kostbarste Geschenk seiner Vorsehung und dasunfehlbarste Pfand seines Wohlwollens.

An die höchste Allmacht richte ich also die gerechten Lobprei-sungen, welche ich der Klugheit, dem Eifer und der aufgeklärtenFrömmigkeit, die Sie während des ganzen Laufes dieser Unter-handlungen bewiesen haben, ertheilte. Ich bewundere in derQuelle aller Tugenden selbst die Tugenden, die ich an Ihnenlobe, und mein Beifall hat hier denselben Gegenstand, den dieGebete hatten, welche Sie selbst auf Ihren Altaren haben er-tönen lassen.

Jedoch, soll ich es sagen, hochmächtige Herren! in diesemAugenblicke scheint ein Gefühl des Schmerzes die Reinheitmeiner Freude zu trüben. Ich kann nicht an das Glück denken,bei Ihnen zu sein, welches ich jetzt genieße, ohne an die naheZukunft zu denken, die mich von Ihnen trennen soll. Ich fühle,