Redk deS Grafen dii Lüc.
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sage ich, wie unerträglich diese Trennung mir wäre, wenn ichmich entschließen müßte, eine Nation, die mir so lieb ist, ganzaus dem Auge zu verlieren, und wenn das Interesse Ihrerganzen löblichen Eivgenoffenschast nicht ein nothwendiges Bandbildete zwischen dem Amte, das ich setzt verlasse, und demjenigen,das ich bekleiden werde.
Alle von der Religion beseelten Fürsten, die eine gesundePolitik erleuchtet, müssen Ihre Erhaltung mit den nämlichenAugen ansehen, wie der König, mein Herr, stetS Ihre Vortheileund Ihr Glück angesehen hat. Die Wohlthaten Sr. Majestätwären für sie selbst verloren, wenn sie für Euch verloren wären,und Eure Schwächung wäre nicht weniger verderblich für alleEure Nachbaren, als nachtheilig für einen so treuen Verbün-deten. Um Eure Macht auf unerschütterliche Grundlagen zustützen, glaubte Se. Majestät, sie müsse durch die VereinigungEurer Herzen auch Eure Kräfte vereinigen. Es schien ihr, daßsie die Absichten der Vorsehung, welche vormals aus den ver-schiedenen Staaten, aus denen Ihr besteht, nur ein einzigesVaterland, so zu sagen eine einzige Familie gebildet hat, nichtbesser befördern könne, als indem sie in Euch denselben Geistder Eintracht wieder weckte, der Euren glorreichen Vorfahren soersprießlich war. Gott, die Quelle des Friedens, wird sein Werknicht unvollendet lassen, und ein so gerechtes und so heilig un-ternommenes Werk kann keiner sicherern Hand anvertraut werden,als derjenigen der gerechtesten und frömmsten der Monarchen.
Lassen Sie uns, hochmächtige Herren! unsere Wünsche ver-einigen für die Dauer eines für unser gemeinsames Wohl sonützlichen Lebens. Unterthanen, Verbündete, Nachbaren, wir Allehaben das nämliche Interesse, wenn es wahr ist, daß die öffent-liche Ruhe uns lieb sei. Gebe der Himmel, daß der jungeErbe seiner Macht einst auch der Erbe seiner Tugenden werde,und daß er Zeit habe, von einem so großen Meister zu lernen.