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Zweiter Band.
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Bemerkungen.

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Gang einer so zusammengesetzten Maschine hemme, wie es auchhier gegangen sei durch den Tod des Königs u. s. w. 87 J

Um diese Zeit löste sich die Friedenskommission in Bern auf,welche so Vieles beitrug, Frankreich im Schach zu halten, dieAnschläge seines Gesandten unschädlich zu machen und den Siegder Kantone Zürich und Bern zu befestigen. Dieses Ereigniß,der Abschluß des Bundes der katholischen Kantone mit Frank-reich, die Abreise des Grafen dü Lüc aus der Schweiz, dasScheitern seines Planes, Bern zu zerstückeln, und der Tod desKönigs Ludwig trafen so nahe zusammen, daß diese Ereignisseeine Epoche bilden, mit welcher der gegenwärtige Band amzweckmäßigsten geschlossen wird.

Bemerkungen.

Überschauen wir nun mit Einem Blicke den ganzen Zeitraumder Gesandtschaft des Grafen dü Lüc, und suchen wir über dasBenehmen der handelnden Personen ein Urtheil zu gewinnen,so drängen sich uns Wahrnehmungen auf, die jeden Staatsmannzu ernstem Nachdenken veranlassen müssen.

Der französische Hof war darüber erbittert, daß Bern wesent-lich dazu beigetragen hatte, die Grafschaft Neuenburg an Preußenzu bringen, fühlte aber, daß es im wahren Interesse von Bernlag, und daß die tiefe Einsicht, so wie die Charakterstärke desSchultheißen Willading dazu beigetragen hatte. Dem Hof undbesonders dem König persönlich entgieng es nicht, wie wichtig,bei der damaligen Erschöpfung von Frankreich, es wäre, dieSchweizer, die dem französischen Interesse entfremdet waren,wieder für dasselbe zu gewinnen. Zu diesem Zwecke wurde indem Jahre 1709, dem unglücklichsten der langen Regierung vonLudwig XIV-, der Graf dü Lüc in die Schweiz mit dem

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