Analyse» einiger Pflanzenaschen. 313
die Flüssigkeit zur Trockne abgedampft und unter Zusatz vonKohle geglüht.
u. Die rückständigen Salze wurden nun mit Essigsäureübersättigt, eingetrocknet und mit Alkohol behandelt, derphosphorsaures, schwefelsaures Kali und Chlorkalium zu-rückläßt.
b. Der Rückstand wurde in Wasser aufgenommen undmit essigsaurem Kalk vermischt; der erhaltene, getrocknete undgeglühte Niederschlag wurde mit Essigsäure behandelt (o.)und was nicht aufgelöst wurde, als reiner phosphorsaurerKalk angesehen, von welchem angenommen wurde, daß 100Theile (phosphorsaurer Kalk) 129 phosphorsaurem Kalientsprechen (für 86a O giebt dies 3 (pzOg, 3LO)).
0 . Die Auflösung u und e, sowie die nach der Fällungmit essigsaurem Kalk rückbleibende Flüssigkeit wurden abge-dampft und geglüht, der Rückstand wurde gewogen und dasChlor und die Schwefelsäure daraus bestimmt, beide wurdenals Chlorkalium und schwefelsaures Kali in Rechnung ge-bracht, nach Abzug dieser beiden Salze und des aus demPhosphorsauren Kalk berechneten Kali's von dem Gewichtdes ganzen Rückstandes, erhielt man das neben dem Phos-phorsauren Kali frei vorhandene Kali.
Diese beiden Methoden können heutzutage auf Genauig-keit keinen Anspruch mehr machen. Da aber alle Analysennach einerlei Methode angestellt sind, so bleiben die Resul-tate immer von Werth, insofern sie bis zu einem gewissenGrade vergleichbar mit einander sind.