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Die Verbindung des Feldbaues mit dem Waldbau oder die Baumfeldwirthschaft / von Heinrich Cotta
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zum Theil ganz aufgehoben. Von den Sturmwindenz. B. ist bei den frei erzogenen Bäumen wenig odernichts zu besorgen; von dem Borkenkäfer sind allgemei-ne Verheerungen nicht zu erwarten; selbst die gefähr-lichsten Nadelholz-Raupen haben sich bei einzeln ste-henden Bäumen noch nirgend so sehr vermehrt, wie inden geschlossenen Waldungen, und von Waldbrande»Hat man gar nichts zu befürchten.

8. Die Baumfeldwirthschaft ist viel einfacherund leichter, als die jetzige Forstwirthschaft, sie kanndaher leicht ordnungmäßig von jedem Privatmanne be-,trieben werden. Die Führung einer guten Forstwirth»schaft setzt viele Kenntnisse und Erfahrungen voraus,daher werden auch so wenige Waldungen richtig be-wirthschaftet; hier aber, wo die Erziehung und Be-handlung des Holzes so einfach ist, kann sie überallleicht und gut geschehen.

9. In ordentlichen Waldungen muß man sehroft das Einzelne dem Ganzen unterordnen, und deshalbkann man nicht jeden einzelnen Raum des Waldes sobenutzen, wie es in Angemessenheit desselben am bestenwäre; hier aber kann jede einzelne Stelle des Bodensauf die angemessenste Weise benutzt werden, dem klein-sten Raume kann man die Holzart gebe«, die für ihr»paßt, anstatt daß man in den ordentlichen Waldungensich nach dem Ganzen richten muß.

Dabei erlangen wir auch noch den Vortheil, daßvielerlei Holzarten neben einander erzogen und die ver-schiedenartigsten Nutz - und Werkhölzer viel leichter er-