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Die Verbindung des Feldbaues mit dem Waldbau oder die Baumfeldwirthschaft / von Heinrich Cotta
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decken in die nackte Landschaft hin, und bewiesen, wasausführbar sey und wie es Effekt mache. Es gefiel,man bewunderte, freute sich und weilte gern unter grü-nenden Scharten.

Aber ein Ganzes sollte das werden, ein schönes,rnannichfaltiges und doch natürliches Ganze! ohnelästigen Aufwand, ohne Verschwendung!

Oirrrie tulit zuiireturn, c^ui rniscmit utile äulci!

Ein Anfang dazu sollte gemacht werden, wie jetztdie öden kahlen Steppen in der Campagna di Romaund selbst die Raine zwischen den Feldern auf Befehlder Regierung mit Baumwollenstauden bepflanzt wer-den müssen. Auch die Chinesen bauen ihre Theepflanzeblos an den Rainen.

Welch ein Anblick bei uns, auf vielen meilenweitenStrecken Felder, Wege, Raine, Teiche und Bach-Uferohne Baum zu finden l Dann noch die düstern Brach-felder! Aber selbst auch die wallenden Saatfelder, wasfind sie ohne Laubgewölbe? Wie ermüden sie wiestimmen sie das Gemüth zur Monotonie, wenn nichtsden flachen Anblick bricht, das Auge auf keinem fesseln-den Punkte ruhen und sich auch des schönen freuenkann?

Dagegen ein wahrer Oekonomie - Garten wieHoschtitz so nützlich und doch so schön! Lder mei-lenweite liebliche Fluren, wie das reizende Kuhlandchenin Mahren!

Wie aber die todte, gelbe oder braune Steppetu «ine lebendige, durch frisches Grün erst gehobene