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Die Verbindung des Feldbaues mit dem Waldbau oder die Baumfeldwirthschaft / von Heinrich Cotta
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41
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auf dem Sächsischen Acker erzogen werden können, so«bald die Absicht vorzugsweise auf Holzcrziehung ge-richtet ist.

, Die Baumfcldwirchschaft gewahrt aber bei übri-gens gleichem Boden bessere Wachsthumsverhaltnisse,als die oben verzeichnete» Stamme genossen haben, undks bleiben keine verkümmerten Stamme stehen. Neh-men wir aber anch an, daß die 3 oo Stamme, welcheman bei der Baumfeldwirthschaft auf dem SächsischenAcker erzieht, nur eben so groß und nur eben so inhalt-reich sind, als die hier verzeichneten, so würde dennochder Sächsische Acker bei einem Alter von 44 Jahren3 x 2298 68 g 4 C. F.oder (mit Uebergehung deS Bruches) 88 Klaftern zn108 C. F. Raum und zu 78 C. F. wirklicher Holz-masse gerechnet, enthalten.

Bei dem halben Alter, in welchem man bei dergewöhnlichen Forstwirthschaft die Fichtenwälder ab-treibt, können wir also hier schon den vollen Ertrag«rndten, nachdem wir vorher durch Feldfrüchtr undViehweide Nutzen gezogen haben.

Die jährliche Holzproduktion betragt hier schon4 o Jahre nach der Pflanzung,*) mithin bei 4 ojährigemUnitrieb auf einem Acker über 2Klstrn. ohne das Reißigund ohne die Zwischennutzung. Daß aber der jährliche

*) Die Fichten wurde» wie schon bekannt im 4tenJahre gepflanzt.

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