Sandlande die geringe Bündigkeit des Bodens nicht er-laubt, mit den Ballen zu pflanzen, so kann man sie inschmalen, eine halbe bis drei Viertel Elle breiten gera-den Streifen säen, nach Verlauf von einigen Jahren dieüberflüssigen Pflanzen herausziehen, und ihnen auf dieseArt eine der Pflanzung gleiche Stellung geben.
Dem Einwarf, daß die auf diese Weise von zweiSeiten freistehenden Stämmchen zu sehr in die Aeste ge-hen, und mithin nicht zu Bauholz, sondern blos zuBrennholz tauglich sind, kann man dadurch begegnen,daß man 3 bis 4 Reihen in 3 bis 4 Schuh weiter Ent-fernung neben einander pflanzt, wodurch wenigstens -^telder Stamnre zu Bauholz erzogen werden würde. DieEntfernung der Baumreihen von einander wäre amzweckmäßigsten zwischen 3 und 4 Ruthen zu wählen,weil hierdurch das zwischen den Baumreihe» liegendeLand nicht allein bis 20 Jahre nach wie vor zumFruchtbau bearbeite werden kann, sondern weil auch beider angegebenen Entfernung, selbst noch kurz vor derHaubarkeit des Holzes, die Weide eine nicht unbe-trächtliche Nutzung geben wird.
Sind nun die Stämme so groß geworden, daß ei-ner dem andern im Wachsthums hinderlich ist, so nimmtman entweder die Hälfte derselben, oder die der Unter-drückung entgegen gehenden heraus, und wiederholt diesvon Zeit zu Zeit, bis die Hauptbenutzung eintritt. Beidieser wäre» nun die Stämme zu roden, und der Boden,