Buch 
Die Verbindung des Feldbaues mit dem Waldbau oder die Baumfeldwirthschaft / von Heinrich Cotta
Entstehung
Seite
133
JPEG-Download
 

1) würde sie dort als Mittel dienen, die sehr fehlendeHutung zu verbessern (was vorzüglich durch die Ein-saat von Heusaamen und Klee unter die letzte Frucht-saat erlangt werden könnte) wodurch der Viehsiandüberhaupt und namentlich der der Schäfereien ver-mehrt werden würde.

2) Könnte der meistens 100 bis i r ojähriae Umtrieb deSNadelholzes auf 60 Jahre gesetzt werden, ohne daßam nachhaltigen Holzertrag etwas verloren ginge;denn es ist wohl keinem Zweifel unterworfen, daß durchdie weitläufige Pflanzung in 60 Jahreu eben so vielHolzmaffe erzogen werden kaun, als durch die Saatin 100 Jahren.

Schlüßlich kann ich nicht unbemerkt lassen, daßder große Nutzen der Baumfcldwirthschaft, hinsichrlichauf die Mehrerzcugung an Getreide bei theuern Frucht-jahren noch mehr anerkannt werden wird, als jetzt, wodie Preise des Getreides so gering sind.

Forsimeisierei Wcrmsdorf,den 5 . Octbr. 1820.

C. v. Leipziger.

Schlußbe krach tun gen.

Mein erstes Schriftchen über den vorliegenden Ge,genstand beginnt mit den Worten:

Brod und Holz sind den Menschen unentbehrlich,an beidem ist Mangel auf unserm Crdtheile, und